Bereitet uns die Schule genug auf die Zukunft vor?

Von Leopold Lingenberg, 15 Jahre

f(x)= mx + b, Formeln wie diese lernen Schüler in ganz Hamburg, Tag für Tag. Doch es gibt viele andere Sachen, die man für die Zukunft braucht… die aber nicht im Lehrplan der Schulen enthalten sind. Steuererklärungen, Hilfe bei Jobsuche und mit dem eigenen Geld ordentlich wirtschaften zu können, auf diese und viele weitere Sachen wollen so manche Schüler vorbereitet werden. All diese Themen sind vermutlich viel nützlicher als irgendwelche Formeln oder Blutkreisläufe, die man sowieso vergisst. Im späteren Leben kann man damit sogar Geld sparen, denn man muss nicht mehr Gehälter für Steuerberater und ähnliches aufbringen. 

Auch könnte man die Fächer schon früh auf die Schüler „zuschneiden“, indem man z.B. einen total unmusikalischen Schüler nicht in den Musikunterricht schickt. Viele Schüler wissen nämlich selber am besten, in welchen Bereichen sie ihre Begabungen haben und was sie eben nicht so gut können. So könnten schon beim Anmeldegespräch, welches viele Schulen führen, für die weiterführende Schule einige Fächer aussortiert und stattdessen Schwerpunkte auf einige andere Fächer gelegt werden. Die Spezifizierung auf Fächer der eigenen Wahl erfolgt erst in der Oberstufe, meiner Meinung nach ist dies zu spät. Schon ab der 8. bzw. 9. Klasse sind viele Schüler dazu bereit, ihre Fächer in eine bestimmte Richtung auszurichten.

Natürlich wäre dies ein größerer Aufwand, dadurch könnte allerdings Platz für Fächer geschaffen werden, die auf jeden Fall später gebraucht werden. Mit einer effizienteren Schulbildung kann man den Schülern den Weg zu einer guten Zukunft erleichtern.